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20. August 2026

940 Zuschauer sehen Bayern-Amateure beim FSV Pfaffenhofen

Der FSV Pfaffenhofen hat am Mittwochabend für ein echtes Fußball-Highlight in der Kreisstadt gesorgt. 940 Zuschauer kamen zum Testspiel gegen die Amateure des FC Bayern München in den Sportpark. Der Regionalligist gewann die Partie standesgemäß mit 7:0. Das Ergebnis war an diesem Abend allerdings nur ein Teil der Geschichte.

Das Interesse an der Begegnung war groß. Die Zuschauerkulisse kam beinahe an das Spiel gegen den TSV 1860 München II heran. Viele Pfaffenhofener nutzten die Gelegenheit, die Nachwuchsmannschaft des deutschen Rekordmeisters einmal aus nächster Nähe zu sehen. Dazu kamen zahlreiche mitgereiste Bayern-Anhänger, die sich auf den Rängen lautstark bemerkbar machten.

Auf dem Platz übernahmen die Gäste erwartungsgemäß von Beginn an das Kommando. Pfaffenhofens Torhüter Martin Dadinov verhinderte in der Anfangsphase zunächst einen frühen Rückstand und parierte unter anderem gegen Matouš Srb und Jonathan Lambe.

Nach 21 Minuten war er dann geschlagen. Eine Hereingabe von Oluwaseyi Wilson verwertete Guido Della Rovere zur Münchner Führung. Der FSV hielt anschließend lange dagegen, ehe die Bayern kurz vor der Pause innerhalb weniger Minuten für klare Verhältnisse sorgten. Srb traf in der 37. Minute zum 0:2, Anton Heinz erhöhte nur eine Minute später. Mit einem Distanzschuss aus mehr als 25 Metern erzielte Heinz in der 41. Minute auch das 0:4.

Nach dem Seitenwechsel wechselten die Münchner kräftig durch, blieben aber spielbestimmend. Yll Gashi traf in der 55. Minute zum 0:5, Noah Codjo-Evora legte in der 74. Minute nach.

Einen persönlichen Erfolg durfte FSV-Keeper Maximilian Oswald verbuchen. Er parierte einen Elfmeter von Bastian Assomo. Kurz vor Schluss kam Assomo doch noch zu seinem Treffer und stellte in der 87. Minute den 0:7-Endstand her.

Für die Bayern-Amateure kam die Begegnung während einer zweiwöchigen Pflichtspielpause in der Regionalliga Bayern gelegen. Trainer Holger Seitz nutzte den Test entsprechend, um Spielpraxis zu verteilen. Mit Soma Furukawa und Yuma Terada standen zudem zwei japanische Probespieler auf dem Platz.

Für den FSV war die Partie trotz der deutlichen Niederlage vor allem sportlich und organisatorisch eine besondere Gelegenheit. Wann bekommt eine Mannschaft aus Pfaffenhofen schon die Möglichkeit, sich vor heimischem Publikum mit dem Unterbau des FC Bayern zu messen?

Auch abseits des Rasens konnte sich der Abend sehen lassen. 940 Zuschauer bei einem Testspiel sind eine beachtliche Zahl. Der gut besuchte Sportpark zeigte einmal mehr, dass besondere Fußballspiele in Pfaffenhofen auf großes Interesse stoßen.

Am Ende stand ein erwartbarer Sieg des Regionalligisten. Für viele der Zuschauer dürfte aber weniger das 0:7 in Erinnerung bleiben als die Gelegenheit, einen Fußballabend mit dem FC Bayern im eigenen Sportpark erlebt zu haben.

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