
Bayerische Feuerwehr-Ehrenmedaille für Albert Gürtner und Steffen Kill
Bei der diesjährigen Frühjahrsdienstversammlung des Kreisfeuerwehrverbands Pfaffenhofen am vergangenen Samstag in Hohenwart wurden zwei herausragende Persönlichkeiten des Katastrophenschutzes ausgezeichnet: Landrat Albert Gürtner und Steffen Kill, Abteilungsleiter am Landratsamt und Leiter der Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK) erhielten jeweils die Bayerische Feuerwehr-Ehrenmedaille.
Die Ehrungen nahm Kreisbrandrat Christian Nitschke vor. Er betonte, die Auszeichnung sei Menschen vorbehalten, „die sich in besonderer Weise um das Feuerwehrwesen verdient gemacht haben“. Mit Blick auf die vergangenen Jahre im Landkreis sei die Verleihung ein deutliches Zeichen der Anerkennung für die Verdienste der beiden Geehrten.
Nitschke hob hervor, dass für Landrat Albert Gürtner die Teilnahme an Feuerwehrehrungen, Jahreshauptversammlungen oder Jubiläen keine bloße Pflicht, sondern Ausdruck seines Respekts gegenüber den vielen Ehrenamtlichen sei. „Ich stoße als Kreisbrandrat bei Albert Gürtner immer auf ein offenes Ohr. Unsere Zusammenarbeit ist geprägt von sachlichem Austausch und großem Vertrauen“, so Nitschke.
Besonders während des letzten Hochwassers habe der Landrat nicht nur als Behördenleiter Präsenz gezeigt, sondern ihn als Örtlichen Einsatzleiter in vielen schwierigen Situationen persönlich begleitet. „Diese Präsenz vor Ort, mitten im Geschehen, hat uns allen gezeigt: Der Landrat steht an unserer Seite, wenn es brenzlig wird. Albert Gürtner fördert die Feuerwehren nicht nur mit Haushaltsmitteln, sondern mit persönlicher Überzeugung. Er ist ein verlässlicher Partner der Kreisbrandinspektion und ein Freund unserer Blaulichtfamilie.“
Nitschke würdigt auch Steffen Kill als unverzichtbare Stütze des Katastrophenschutzes. Kill trage zwar keine Uniform, habe aber „das Herz am rechten, am floriansjüngerischen Fleck“. In einer Verwaltung, die oft von Paragrafen und Zuständigkeiten geprägt sei, sei er derjenige, der gemeinsam mit seinem Sachgebiet den Einsatzkräften den Rücken freihalte. „Er versteht, dass wir im Einsatz keine Aktennotizen brauchen, sondern Handlungsfreiheit.“
Gerade beim jüngsten Hochwasser sei dies deutlich geworden: Während draußen die Pegel stiegen, habe Steffen Kill als Leiter der FüGK den direkten Draht zur Basis gehalten. „Der Kontakt zu den Einsatzkräften war unbürokratisch, pragmatisch und auf Augenhöhe.“
Für die Kreisbrandinspektion sei Steffen Kill ein Verbündeter, auf den man sich blind verlassen könne – kein „Schreibtisch-Stratege“, sondern jemand, der das Ehrenamt wertschätze und schütze.
Bildunterschrift:
v.l.n.r.: Landrat Albert Gürtner, Abteilungsleiter Steffen Kill und Kreisbrandrat Christian Nitschke
Foto: Roland Tretter
Quelle: Landratsamt Pfaffenhofen a. d. Ilm